In Verbindung bleiben - online lesen

In diesen Tagen ist es wichtiger denn je, in Verbindung zu bleiben, das Gespräch nicht abreißen zu lassen. Wir wollen dazu mit einem wöchentlichen, unterschiedlichen Schwerpunkten gewidmeten Newsletter beitragen – mit Leseproben und Texten der jüngeren Zeit, aber auch Beiträgen aus älteren und aus vergriffenen Jahrgängen. weiter

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"Radio und Literatur - Hören aus der Ferne"

CÉCILE WAJSBROT Wieder eine Nacht
Wieder eine Nacht, in der ich nicht schlafe. Ich hatte auf Schlaf gehofft; als ich ins Bett ging, konnte ich die Müdigkeit schon fast mit Händen greifen, die neblige Schwere wurde dumpfer und dumpfer bis zum unbestimmbaren Moment des Einschlafens. Da erwache ich. Lasse die Augen zu. Hoffentlich ist es  (...) 6/2009 zum Text


KLAUS REICHERT Adorno und das Radio
Wer als junger Mensch in den fünfziger Jahren anfing, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, dem boten sich dafür zwei sehr unterschiedliche Möglichkeiten: die Schule, obwohl damals noch ein reiner Paukbetrieb und für die Entwicklung geistiger Fähigkeiten eher hinderlich, und, andererseits, das Radio. Morgens Werner Bergengruen und Gertrud von le Fort, abends Gottfried Benn, Günter Eich, Ingeborg Bachmann und manchmal auch der von den Deutschen jener Jahre ungeliebte Thomas Mann, der (...) 4/2010 zum Text


ANNE DORN Verlust
bewahren, schützen, retten
(Köln, März 2009)

Rasch die Zettel, den Stift vom Tisch, die Tischdecke aufraffen, das Kissen vom Stuhl unter den Arm klemmen, losrennen – es donnert, die ersten, dicken Tropfen fallen –, aufatmen. Im Trocknen stehen. Zuschauen, wie (...) 6/2010 zum Text

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SIBYLLE LEWITSCHAROFF Steine, die fliegen, Worte, die fallen. Literatur und menschliche Schuld
Nicht der Ostwind, nicht der Westwind, nicht Nord- noch Südwind haben mir die folgenden Ideen zugeweht oder ihnen zumindest aufgeholfen, vier Herren (...) 2/2010 zum Text


KLAUS DEMUS Ansichten der Natur. Gedichte
NACHTFLUG über dem großen
transatlantischen Kontinent:
droben der Ewigkeitswelt
bilderdurchstirnter Lichterraum
finstrer (...) 4/2007 zum Text


CLAUDE LÉVI-STRAUSS Die westliche Kontamination. Gespräch mit Boris Wiseman
BORIS WISEMAN: Sie gelten heute als Klassiker, und nicht selten reiht man Sie unter die größten Denker unserer Zeit ein. Was bedeutet Ihnen das? (...) 2/2009 zum Text

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Heft 2/2020 mit Beiträgen von:

JAN WOLKERS Die Demaskierung | ANJA KAMPMANN Engel aus Motoren. Gedichte | FRANCIS PONGE Die Nelke Die Mimose. Mit einer Vorbemerkung von Susanne Stephan • Leseprobe | SÁNDOR TATÁR Horizont des Ebenbildes. Gedichte | GÜNTER ERBE Anmerkungen zum modernen Dandy | JULIAN BARNES Das nötige Talent. Berthe Morisot | GUIDO GIANNUZZI Paul Wittgenstein, der geteilte Pianist | CHRISTIANE SCHULZ Einer des anderen Wort. Gedichte | JOCHEN KÖHLER Biographische Notiz (1991). Mit einer Vorbemerkung von Gabriella Sarges | RUTH JOHANNA BENRATH Transit. Gedicht | THOMAS SPARR, MATTHIAS WEICHELT Lob des Verzettelns. Gespräch mit KLAUS REICHERT Leseprobe | KORNELIA KOEPSELL Deutsche Sonette | FELIX HARTLAUB "Ich stelle mir eine Stadt vor". Ein rätselhaftes Fragment. Mit einer Vorbemerkung von Jannis Wagner | JÖRG AUFENANGER Französische Künstler in deutschen Kriegsgefangenenlagern. Braudel, Gracq, Messiaen, Brassens | PHILIPP LENHARD Die Legendenbildungslegende | FRIEDRICH DIECKMANN Probleme der Kairosverkennung. Anmerkungen zu Wolfgang Harich • Leseprobe | FRIEDRICH CHRISTIAN DELIUS Nachruf auf Günter Kunert | MIKLÓS HARASZTI Abschied von György Konrád | ANDREA CAMILLERI Pirandellos Asche

Zum Heft 2/2020
Heft 1/2020 mit Beiträgen von:

IRMGARD KEUN "Ich sehne mich zwar nach Ruhe, aber ich ertrage sie nicht". Zwei unbekannte Briefe an eine Freundin. Mit einer Vorbemerkung von Matthias Meitzel • Leseprobe | KATRIN BIBIELLA Lux Aeterna. Gedichte | MARIA STEPANOWA Kein Zimmer für sich allein • Leseprobe | TOMAS VENCLOVA Prosper Mérimées letzte Novelle | DANA RANGA Cosmos II. Gedichte | MICHAEL ESKIN, DURS GRÜNBEIN Die Facetten der Scham. Ein Gespräch über Celan, Benn und Mandelstam | WILHELM BARTSCH Schuscha, die Raubmordstätte. Mit Ossip Mandelstam in Bergkarabach | MARC SAGNOL Galizische Erkundungen. Sambor, Stryj, Bolechów • Leseprobe | ANGELICA SEITHE Lichtung. Gedichte | TOMASZ RÓŻYCKI Die Schlacht im Tal. Aus einem Versepos | ALEXANDER EILERS Kiesel. Aphorismen | DIRK VON PETERSDORFF An eine Dreizehnjährige. Gedicht | NORA IKSTENA Nadje | JÜRGEN GROSSE Metamorphosen des Ressentiments | WOLFGANG HARICH "Die reaktionärste, menschenfeindlichste Erscheinung der Weltkultur". Vier Briefe über Nietzsche an Stephan Hermlin. Mit einer Vorbemerkung von Andreas Heyer | MAIK HAMBURGER Der weite Weg zu den Bermuden. Erinnerung an Robert Weimann | CLAUS LEGGEWIE Auf den Spuren Wolfgang Koeppens in Washington | HANS CHRISTOPH BUCH Wo die wilden Kerle wohnen. Laudatio auf Berthold Zilly | DANIELA SEEL Der Garten, in dem man verschwindet. Zum Gartenmotiv in Inger Christensens "Alphabet" | GÜNTER THIMM Stehst bald nicht mehr da, o Fichte | CHRISTA BÜRGER Rilkes Gesetz

Zum Heft 1/2020
Heft 5/2019 mit Beiträgen von:

CARSON MCCULLERS Ein Brief an Ruth Landshoff-Yorck | THOMAS BLUBACHER "Der Schock war gewaltig". Carson McCullers schreibt Ruth Landshoff-Yorck über Annemarie Schwarzenbach • Leseprobe | ESTHER KINSKY Nach Split | UTE ECKENFELDER Lose Schatten. Gedichte | TARJEI VESAAS Wie es in der Erinnerung steht | LOTHAR QUINKENSTEIN "Setz dich hin und schreib!" Julian Stryjkowski – Hüter der galizischen Erinnerung | PIOTR SZEWC "Den Glauben habe ich früh verloren". Gespräch mit Julian Stryjkowski | JERZY KRONHOLD Garden Party der Ausgeschlossenen. Gedichte | AURELIA WYLEŻYŃSKA "Über nichts schreiben, als was die Augen sehen". Tagebuch aus dem besetzten Warschau (1939). Mit einer Vorbemerkung von Bernhard Hartmann • Leseprobe | HARALD HARTUNG Haikus des Alten | FLORIAN FRANKE-PETSCH "Die Literatur ist nicht dazu da, Probleme zu lösen". Witold Gombrowicz in Argentinien | HUMBERTO RODRÍGUEZ TOMEU Gombrowicz, Piñera und ich | VIRGILIO PIÑERA Was die Insel wiegt. Ein Gedicht (1943). Mit einer Vorbemerkung von Mark Weiss | ÁNGEL SANTIESTEBAN Du und der Wind | MANUELA LENZEN Der elektronische Spiegel • Leseprobe | JAKOB HESSING Die Tragödie als Komödie. Scholem Alejchems Roman "Tewje, der Milchmann" | ADISA BAŠIĆ Das Haareschneiden | GABRIELE HELEN KILLERT Nichts machen als einzig sinnvolles Tun. Eine Erinnerung an Ingomar von Kieseritzky

Zum Heft 5/2019
Heft 6/2019 mit Beiträgen von:

GÜNTER KUNERT Aus dem Big Book • Leseprobe | LOUISE GLÜCK Treue und edle Nacht. Gedicht | KORNELIA KOEPSELL Klopstock als Lehrer | THOMAS BÖHME Fontane Gelände. Gedichte | ERNST OSTERKAMP Gottfried Kellers Berlin | DURS GRÜNBEIN Kartengrüße aus dem Dritten Reich. Gedichte | MARTIN KESSEL "Versuchen wir, am Leben zu bleiben". Briefe aus Berlin 1933– 44. Mit einer Vorbemerkung von Till Greite • Leseprobe | THOMAS EHRSAM Friedo Lampes "zarte Traumgeburt" im Dritten Reich | RUMIANA EBERT Gefundenes Vergessen. Gedichte | WOLFGANG MATTHIAS SCHWIEDRZIK Die Gesellschaft Imshausen. Eine andere Geschichte des deutschen Widerstands | BOHUMIL HRABAL Novembersturm (1989) | JEHUDA AMICHAI Wunder. Gedichte | TATJANA ARQUINT Der Blaubart aus Küsnacht. Zwei Erzählungen | RENATE SCHMIDGALL Die Prawda auf der Toilette | ULRICH FRIES Letzte Postkarte von einer anderen Reise • Leseprobe | DETLEV SCHÖTTKER Sprachökonomie und Designökonomie. Die rhetorische Tradition der Wiener Architekturmoderne | SEBASTIAN KLEINSCHMIDT Gänse im Traum

Zum Heft 6/2019
SINN UND FORM in den Medien:

Ein "unverwechselbares Organ der literarischen Welt" – Gregor Dotzauer im Tagesspiegel zum siebzigsten Geburtstag von SINN UND FORM.

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SINN UND FORM in den Medien

"wo wurden die meisten Buchpreisträger der letzten Jahre als Debütanten vorgestellt? Genau, in Sinn und Form."
Gustav Seibt in der SZ, online am 1.2.2019

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