Heft 2/2021 mit Beiträgen von:

GÜNTER KUNERT Besuche beim reichen B. B. | ELISABETH HAUPTMANN »2 × sehr über ihn geärgert«. Tagebuchaufzeichnungen zu Brecht. Mit einer Vorbemerkung von Martin Kölbel und Peter Villwock | MAE SCHWINGHAMMER Covids Metamorphosen. Gedichte | RENÉ WEILAND Wenn Philosophie vom Denken abhält | SABINA KIENLECHNER Die Mutter, das dritte Geschlecht • Leseprobe | MICHAEL BUSELMEIER Auf der Eiskante. Gedichte | CHRISTA BÜRGER Widersagung | ENRICO BRISSA Schein und Sein. Manieren in Tomasi di Lampedusas »Der Leopard« | ALEXANDER KLUGE, THOMAS COMBRINK Die zärtliche Kraft als Wurzel der Aufklärung. Gespräch | RICHARD PIETRASS Fürwitz. Gedichte | VICTOR BROMBERT Lob der Eifersucht? | TOMASZ RÓŻYCKI Morgen die Sintflut. Gedichte | TOMASZ RÓŻYCKI Sternenvehikel. Zum Übersetzen von Gedichten • Leseprobe | HANS DIETER SCHÄFER Der Anschein vollkommener Leere. Gedichte | ANDRÉ GEORGI Der Türke | WIOLETTA GREG Silberne Unendlichkeitszeichen. Gedichte • Leseprobe | ROLF SCHÖNLAU Was ist was? | STEFFEN FRIEDE Bilder-Prawda. Aus dem sowjetischen Jahrhundert des Films | RENATE SCHMIDGALL Warschau, achtziger Jahre | HANS KRIEGER Fausts Männerwahn und das Ewig-Weibliche | MARIE LUISE KNOTT Lala-fafa-yamying-tutu. Zur Jesus-Trilogie von J. M. Coetzee | MARIA STEPANOWA Celanwärts

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ADAM ZAGAJEWSKI

Fragmente eines nicht existierenden Tagebuchs
Heft 4/2008 • Leseprobe
Über die Treue. Imre Kertész' geduldige Arbeit am Mythos des Romans
Heft 6/2009 • Leseprobe
Unser Europa
Heft 1/2011 • Leseprobe
Der Essay als Raum freien Denkens. Gespräch mit Basil Kerski und Sebastian Kleinschmidt
Heft 4/2013 • Leseprobe
Aleksander Wats Erinnerungen, nach Jahren wiedergelesen
Heft 6/2014 • Leseprobe
Alle Beiträge von Adam Zagajewski in SINN UND FORMhier

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Heft 1/2021 mit Beiträgen von:

STEPHAN WACKWITZ Minsk. Widersprüche der Utopie • Leseprobe | NIKOLA MADZIROV Das Gewicht des Staubs auf den Augen. Gedichte | ADAM ZAGAJEWSKI Über Joseph Brodsky, chaotisch | WOLF IRO Bulgakow revisited. Gedichte | WISŁAWA SZYMBORSKA Keine Pflichtlektüre. Feuilletons | DANA RANGA Stop. Gedichte | HANNELORE SCHLAFFER Schreiben. Eine Gymnastik | ALEXANDER ESTIS Keinen Roman schreiben. Miniaturen • Leseprobe | YVONNE PAULY, MARION POSCHMANN Unterscheidungskunst. Ein Gespräch über poetische Taxonomien • Leseprobe | RUXANDRA CHIŞE Ausbruch aus dem großen Festsaal. Gedichte | GUNTRAM VESPER Oberhessen • Leseprobe | JOVAN NIKOLIĆ Zirkus. Gedichte | WILLIAM PENN Ein Bericht von meiner Reise in Deutschland (1677). Mit einer Vorbemerkung von Jürgen Overhoff | KERSTIN KEMPKER Ohne Form sind wir Staub. Aus einem Berliner Nachtstück | MARTIN KESSEL Notiz über Berlin / Von Schauplätzen überhaupt | ALBERT CAMUS, MARIA CASARÈS »Und doch habe ich gewaltige Pläne«. Drei Briefe | DETLEV SCHÖTTKER Zeugenschaft statt Selbstdarstellung. Albert Camus’ »Pest« als literarische Chronik | RENATUS DECKERT Alle meine Toten – samt einigen Krokodilen. Schreibanfänge, Lebensenden: Wie aus Krümeln vom Schreibtisch Goldstaub wird

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»Über Katastrophen schreiben«


CLAUDIA SCHMÖLDERS Der Meteorit von Tunguska. Zur Geschichte des Katastrophismus
»Alle sprachen von Hitze, Donner und einer Druckwelle, einem leuchtenden Objekt und großer anhaltender Helligkeit. Strittig blieb der Verlauf der Flugbahn des leuchtenden Objekts. Die einen hatten es von Südost nach Nordwest fliegen sehen, die andern eher von Süden nach Norden oder Nordost. Bis heute widersprechen die Berichte einander und demzufolge auch die Deutungen der Wissenschaft.«
1/2009
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ANNE DORN Verlust
»Und dann der Druck meines Zeigefingers der linken Hand auf den Startknopf des kleinen Radios mit Standardeinstellung WDR III.
›Nachrichten. Es ist fünfzehn Uhr. Soeben ist das Historische Archiv der Stadt Köln in sich zusammengestürzt.‹«
6/2010 | zum Text


CÉCILE WAJSBROT Über Katastrophen schreiben
»Und jene, fast hätte ich gesagt, Ur-Katastrophe, was sie chronologisch gesehen gar nicht ist, die man auf den Begriff Auschwitz bringen kann. Doch dieser Name wirft einen zu großen Schatten, verbreitet die schwarze Aura des Grauens und verdammt zum Schweigen, zu wirren, ungreifbaren, widersprüchlichen Gedanken; dafür gibt es keinen Maßstab, keinen Vergleich; Adornos aus dem Zusammenhang gerissener, tabugespickter Satz von der Unmöglichkeit, nach Auschwitz Gedichte zu schreiben, wo doch zur selben Zeit Paul Celan schrieb. Doch darüber wurde schon so viel gesagt, daß ich die Sache anders angehen möchte, wenn man ihr schon nicht ausweichen kann. Hat Imre Kertész nicht geschrieben, auch wenn ich nicht von Auschwitz spreche, spreche ich von Auschwitz?«
1/2013 zum Text

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Heft 6/2020 mit Beiträgen von:

HANS STOFFELS, CHRISTA WOLF »Die vielen ungelebten Leben«. Briefwechsel 1971–74. Mit einer Vorbemerkung von Hans Stoffels • Leseprobe | MICHAEL KRÜGER Der letzte Abdruck der Stille. Prosagedichte | EVA HORN Was vom Tag übrigbleibt. Über Selfies, Tagebücher und andere Dokumentationszwänge • Leseprobe | KERSTIN HENSEL Gruß aus Bitterfeld. Gedichte | CAROLIN LORENZ Die Hintergrundsperson. Christine Wolters Poetik des Reisens | AMELIA ROSSELLI Wenn die Seele ihr Gepäck verkauft. Gedichte. Mit einer Vorbemerkung von Luisa Maria Schulz | URSULA KRECHEL Aufzeichnungen aus der Dunkelheit. Vom Träumen in Diktaturen • Leseprobe | MARC SAGNOL Celan, die Wasser des Bug | PETRO RYCHLO, RENATE NIMTZ-KÖSTER »Jede Silbe wiegt schwer«. Ein Gespräch über das Übersetzen von Paul Celan | MACIEJ PŁAZA Die eingemauerten Bilder | JULIAN BARNES Robespierres Nachttopf. Huysmans als Kunstkritiker | JORIS-KARL HUYSMANS Das Berliner Aquarium | BERND WACKER, MICHAEL BRAUN »Eine Tiefenimprägnierung des Katholischen«. Gespräch über Hugo Ball | EITHNE WILKINS Der ganze Mensch. Viktor von Weizsäckers anthropologische Medizin (1953)

zum Heft 6/2020
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»Amerika«


MARK HARMAN Wie Kafka sich Amerika vorstellte
Wie Kafkas Tagebücher und Briefe bezeugen, erwuchs seine Faszination für Amerika aus dem Gefühl, eingesperrt oder im inneren Exil zu sein. Seine Geburtsstadt Prag, von der er sagte: »Dieses Mütterchen hat Krallen«, war ihm nie »Heimat«. Am 20. August 1911 schreibt er von dem Wunsch, sich »in alle Weltrichtungen auszubreiten«. Dieser Drang, sich von Prag loszureißen, und sei es auch nur in der Phantasie, hat ihn nie verlassen.
6/2008 zum Text


JULIA HARTWIG


WIE DEN ORT EHREN
Ein Schriftzug markiert die hier verlaufende Wasserscheide
zwischen Pazifik und Atlantik
Ein Fluß der in dieser Gegend entspringt
muß sich gut überlegen
welchem der beiden Ozeane er angehören will
zu welcher Mutter er sich bekennt
in wessen Schlund er für immer verschwinden
und seinen Namen verlieren will
(...)
2/2014 zum Text


CLAUS LEGGEWIE Auf den Spuren Wolfgang Koeppens in Washington
Was für ein Eröffnungssatz! Der sich dann im gleichbleibenden Stakkato über zwei weitere Seiten erstreckt und, noch ganz unter dem Eindruck eines amerikanisch besetzten und beglückten Landes, den Bericht von einer Reise durch das Land der »Weltherrschaftsaspiranten« und des »guten Gelds des Marshallplans« einleitet. Liest man Wolfgang Koeppens »Amerikafahrt« von 1959 heute wieder, bekommt man ein Bewußtsein für den Anfang und das Ende des Vorbilds, das »Amerika« nicht nur in unseren Breiten darstellte.
1/2020 zum Text

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»Briefe«


OSCAR LEVY Die Exkommunizierung Adolf Hitlers. Ein Offener Brief
Mein Führer,
es wird Sie erschüttern, bis ins Mark erschüttern, daß jemand, der noch nicht einmal deutscher Staatsbürger ist oder sich rühmen kann, einen Tropfen Ihres edlen arischen Blutes in seinen Adern zu haben, Sie in dieser Weise anredet. Doch ich muß Sie so anreden, weil wir dieselbe Weltanschauung haben, wir sind Brüder im Geiste, wir nennen uns beide stolz Schüler des Philosophen Friedrich Nietzsche.
(...)
Wir wollen Ihnen nicht ans Leben, wir wollen nur, daß Sie gehen.
Doch gehen müssen Sie!
Mein Führer, darf ich Sie zur Tür geleiten?
Paris, 21. Juni 1938

3/2007 zum Text


JORGE EDWARDS Das Zeitalter der Briefe und andere Betrachtungen
Die Kommunikation zwischen den Schriftstellern unserer Sprache war, wie wir bei einem literarischen Treffen feststellten, in den Sechzigern und Anfang der Siebziger viel besser als jetzt. Weshalb? Einer von mehreren Gründen liegt darin, daß es ergiebiger war, Briefe zu schreiben, als bloß zu telefonieren, zu mailen und was der Neuheiten mehr sind.
4/2006 zum Text


ILSE KOBÁN Warten darauf, daß es wieder Leben wird. Zum Briefwechsel Carl Ebert und Gertie Ebert
»So berühmt sind wir ja nicht, daß unsere Briefe einmal veröffentlicht werden u. wer sie sonst etwa findet, der soll ruhig daraus ersehen können, daß wir uns ganz u. vorbehaltlos mit Körper und Seele liebten, davon nichts dominierte, aber auch nichts in einer verlogenen und verbogenen Bürgermoral zurückgesetzt wurde«, schreibt Carl Ebert 1935 an seine Frau Gertie. Und ebendies wird der Leser aus den hier abgedruckten Briefen ersehen, und er wird Einblick erhalten in die Lebensumstände und existentiellen Nöte eines emigrierten deutschen Künstlers und seiner Familie nach 1933.
5/2008 zum Text

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Heft 5/2020 mit Beiträgen von:

SUSANNE STEPHAN Novalis und die Karbonisierung der Welt | LUTZ SEILER Prometheus als Kind. Gedichte | MICHAEL B. NOWKA Zweige verwandelt in Hände. Aus dem Tagebuch eines Kiefernharzsammlers (1983 –1990) • Leseprobe | STEPHAN WACKWITZ »Don’t be sadder than necessary«.Tagebücher 1989/90 | JUTTA BRÜCKNER Kainsmal | NAOMI FONTAINE Nutshimit • Leseprobe | ELISABETH BINDER Auf Goldgrund. Brigitte Kronauers Figurenkunst | IRMGARD KEUN »Sie wollen mich nun mal nicht in Berlin«. Fünf unbekannte Briefe an Franz Hammer. Mit einer Vorbemerkung von Michael Bienert | TIHOMIR POPOVIĆ Drei Préludes. Gedichte | DIETER SCHNEBEL Zu Adorno | ANNE ANDRESEN, THEODOR W. ADORNO »Er hat in keiner Weise an den Erfolg geglaubt«. Gespräch über Alban Berg (1955) | RUTH PADEL Mit Beethoven aufwachsen. Gedichte | ARTUR SZLOSAREK Kafka und die Puppe. Prosa und Gedichte | ARTHUR BREISKY Harlekin – kosmischer Clown. Eine Einführung in das Leben der Dichter. Mit einer Vorbemerkung von Hans-Gerd Koch • Leseprobe | KAZIMIERA IŁŁAKOWICZÓWNA Das Attentat auf den Präsidenten. Mit einer Vorbemerkung von Lothar Quinkenstein | RUDOLF ERNST Die Familie Mann und das grüne Gift | RICHARD PIETRASS Eine nicht erträumte Heimat. Vorstellungsrede an der Darmstädter Akademie | MICHAEL NEUNER Noch ein Wanderer. Mutmaßungen über Franz Schubert und Heinrich Heine | WOLFGANG KOHLHAASE Nachrichten aus der Welt. Das Kino in der DDR |

Zum Heft 5/2020
Heft 4/2020 mit Beiträgen von:

GAITO GASDANOW Straßenlaternen • Leseprobe | KORNELIA KOEPSELL Weiße Elegien. Gedichte | CHRISTIAN LEHNERT Mikroben | LALI TSIPI MICHAELI Zeigst mir das Meer. Gedichte | ULRIKE KÖPP Nacktbaden. Technik des Glücks. Zur Freikörperkultur in der DDR • Leseprobe | ANJA KAMPMANN Seeigel. Gedichte | WILLIAM BECKFORD Reise nach Rom und Neapel im Jahre 1780 | EELTSJE HETTINGA Ein Spiegel das Meer. Gedichte | THOMAS WOLFE Eine Reise durch den Westen. Mit einer Vorbemerkung von Kurt Darsow • Leseprobe | REMY DE GOURMONT Schritte im Sand. Aphorismen | WALLE SAYER Die leere Seite im Reisetagebuch | TADEUSZ DĄBROWSKI Das Keimen neuer Wörter. Gedichte | RALPH SCHOCK Die Abkürzung. Eine jugoslawische Erzählung | MARJAN ASGARI Die Liste | LEANDER STEINKOPF Zartplastik | ANNETTE HUG Wilhelm Tell aus Korea. Eine literarische Unterwanderung | CHAIM NOLL "Ein großer verwirrender Irrtum«. Jenny Alonis Lebensfahrt in die Wüste | JAN DREES Lesende Zeugen. Laudatio zum Kurt-Wolff-Preis 2020 | MATTHIAS BORMUTH Wort und Bild. Martin Warnke zum Gedächtnis

Zum Heft 4/2020
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In diesen Tagen ist es wichtiger denn je, in Verbindung zu bleiben, das Gespräch nicht abreißen zu lassen. Wir wollen dazu mit einem wöchentlichen, unterschiedlichen Schwerpunkten gewidmeten Newsletter beitragen – mit Leseproben und Texten der jüngeren Zeit, aber auch Beiträgen aus älteren und aus vergriffenen Jahrgängen. weiter

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»Der Traum vom Fliegen«


VIRGINIA WOOLF Im Flug über London
Tausend Federhalter haben die Empfindung beim Verlassen der Erde beschrieben; »Die Erde fällt von einem ab«, sagen sie; man sitzt still und die Welt ist gefallen. Es ist richtig, daß die Erde fiel, aber merkwürdiger war das Herunterfallen des Himmels. Man war im Augenblick des Abhebens nicht darauf gefaßt, in ihn eingetaucht zu sein, allein mit ihm, mitten in seiner Dichte darin zu sein.
1/2014
zum Text


HEINRICH HAUSER Die schlechten Mädchen von Hamburg. Texte aus dem Nachlaß
IKARUS, IKARUS!
(...)
Als ich ein Junge war, mein Junge
Träumten wir vom Fliegen
Nicht wie du heute von fliegenden Güterwagen und Ozeanriesen mit Flügeln
Die mit der brutalen Kraft zahlloser PS die Räume durchmessen
Sondern davon, ganz leicht zu sein, wie Bambus und Aluminium
Und gleichzeitig sehr stark, wie die Flügelmuskeln der Vögel
Damit wir fliegen könnten – wie Vögel.
1/2012 zum Text


ROGER CAILLOIS Katechismus und Almanach. Über Saint-Exupéry
Saint-Exupéry überträgt und verlängert offenbar mehr als andere diese komplementären Bildungsgüter Katechismus und Almanach ins Erwachsenenleben und baut darauf auf: Er wird Pilot; er kann in stummer Nacht die Sprache der Sterne entziffern; er repariert Motoren, arbeitet an der Verbesserung eines Querruders, eines Landesystems, eines Geräts zur Aufzeichnung von Funkpeilungen, erwirbt Patente, stellt komplizierte Gleichungen auf, schreibt seitenweise Zahlen auf, um rein theoretische Probleme zu lösen, erfindet Kartentricks. Nebenbei verfaßt er moralische Traktate. In dieses Genre gehören alle seine Bücher, wie unterschiedlich sie auch sind(.)
3/2010
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»Trost des Widerspruchs - Aphorismen und Aufzeichnungen«


BASTIAN REINERT Die Wahrheit liegt im Zerfall. Aphorismen

Am freiesten sind wir in unseren Widersprüchen.

Du mußt mit den Ohren staunen!

Was uns so gleich macht, ist, daß wir uns so gerne voneinander unterscheiden wollen.

3/2019 zum Text


ALEXANDER EILERS Kiesel. Aphorismen

Dem Spiegelbild das Ich anbieten.

Beim Rückzug steht einem die Gefolgschaft im Wege.

Die Kreativen ahmen die Schöpferischen nach.

1/2020 zum Text


JOSEPH JOUBERT »Ich glätte nicht meine Sätze, sondern meine Gedanken«. Aus den Notizbüchern

Man sollte, was man fühlt, erst nach einer langen Erholung der Seele schreiben: Man muß nicht ausdrücken, wie man sich fühlt, sondern wie man sich erinnert. Ich werde sagen, warum.

Korrekt ist man nur, indem man korrigiert.

Durch die Erinnerung erhebt man sich gegen die Zeit, durch das Vergessen folgt man ihrem Gang.

4/2016
zum Text

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»Vom Alter«


HANNELORE SCHLAFFER Der jugendliche Greis. Das Reden über Alter und Altern
Jugendlichkeit  aber war zu allen Zeiten der Traum der Alten gewesen, nur haben sie sich dies nicht eingestanden. Im zweitausendjährigen Diskurs über das Alter ist immer nur von dessen Vorzügen die Rede: von seiner Würde, seiner Weisheit, seiner philosophischen Gelassenheit. Bei genauem Hinsehen jedoch stellt sich heraus, daß diese Auszeichnungen nichts sind als Stilisierungen, mit denen die Alten versuchten, sich gegen die Jugend zu behaupten. Bis ins 18. Jahrhundert hat man sich solcher Selbstdarstellung befleißigt.
5/2001 zum Text


JOCHEN RACK Gespräch mit ODO MARQUARD. Über das Alter (2004)
MARQUARD: Ich sage jetzt mal was Provozierendes. Natürlich hat ein Schlaganfall, den man einigermaßen heil übersteht, auch sein Gutes: Früher mußte ich immer überlegen, mit welcher Begründung ich die wöchentlich eingehenden Vortragsanfragen absage. Plötzlich wurde das ganz einfach. Man sagt: Ich hatte einen Schlaganfall und muß jetzt kürzertreten, ich bitte um Ihr Verständnis. Und schon ist man die Sache los. So gewinnt man unglaublich viel Zeit, auch zum Nachdenken.
5/2010 zum Text


NATASCHA WODIN Das Ausland des Alters
So also begann es, dachte sie. Es kam nicht nach und nach, wie man sich das vorstellte, sondern ganz plötzlich, mit einem Ruck, nachts, während man schlief. In einem einzigen Augenblick bildete sich im abgenutzten Körper ein Riß, ein Leck, durch das die Kraft auszulaufen begann. Und wenn man aufwachte, war man alt geworden, ohne zu begreifen, was einem geschehen war.
6/2011 zum Text

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»Krieg und Frieden«


CHRISTOPH MECKEL Russische Zone
Die letzten Tage des Kriegs und die ersten des Nachkriegs glichen einander grau in grau. Für das Wort Frieden war die Zeit zu früh, ich hatte es öfter im Krieg als danach gehört. Viel helle, harte Courage schien nötig, ein Weiterleben für menschenmöglich zu halten. Zukunft, das Wort war mager geworden wie die, die es riefen, es war in ihm kein Jubel und keine Gewißheit, es irrte herum ohne Zuständigkeit, alt geworden, kaputt wie alles und jeder, es war eine Last.
3/2011 zum Text


GÜNTER EICH Das Wolburg-Fragment (1945). Mit einer Vorbemerkung von Axel Vieregg
Es ist – jenseits aller Kollektivschuld und Kollektivscham – auch die Frage nach dem, was Eich als seine eigene Schuld und Scham empfand. Denn nur vordergründig geht es in »Die gekaufte Prüfung«um die Schwarzmarktzeit, ebenso wie es in dem Wolburg-Fragment nur vordergründig um die Inflationszeit ging. Worum es vor allem geht, ist Eichs Mitwirken im Rundfunk der NS-Zeit, speziell bei der weitaus beliebtesten, bekanntesten und mit 75 Sendungen umfangreichsten Funkserie des Dritten Reiches, dem »Deutschen Kalender. Monatsbilder vom Königswusterhäuser Landboten«, die von 1933 bis 1940 zur besten Sendezeit lief.
5/2015 zum Text


RICHARD SCHROETTER »Wir ahnten nicht, was kommen würde«. Gespräch mit Victor Brombert
SCHROETTER: Haben Sie sich im Krieg jemals etwas geschworen, falls Sie das alles überleben würden?
BROMBERT: Nur für den Fall, daß ich diesen oder jenen Moment überlebe. Beten konnte ich nicht, aber ich schwor zum Beispiel, daß ich mich nie beklagen würde, falls ich überlebe. Natürlich habe ich nicht Wort gehalten.
6/2009 zum Text

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Heft 3/2020 mit Beiträgen von:

SABINA KIENLECHNER Deutschland Abendland • Leseprobe | CHRISTOPH MECKEL Nachruf. Gedichte aus dem Nachlaß | MARCEL LEPPER Die Furie des Verschwindens | ALEXANDER MORITZ FREY Der Menschenfresser | PIOTR MATYWIECKI Der Tag des Fegefeuers ist gekommen. Gedichte | JAN WAGNER Der glückliche Augenblick. Über Lyrik und Fotografie | DÉNES KRUSOVSZKY Die neuen Wilden | HELMUT HEISSENBÜTTEL, PETER RÜHMKORF "Traditionen von Gemütsinhalten«. Ein Gespräch (1975) | PETER RÜHMKORF Die Widersprüche singen lassen. Aufgezeichnet von Gabriele Helen Killert • Leseprobe | GABRIELE HELEN KILLERT Poesiemaut. Gedichte in parodistischer Manier | MAGNUS KLAUE Dazwischentretend. Sexus und Reim bei Karl Kraus und Else Lasker-Schüler • Leseprobe | GÜNTER REBING Freuds aliquis-Anekdote. Eine psychoanalytisch-philologisch-literarhistorische Textbefragung | TOMÁS GONZÁLEZ Azaleenblüte | CHRISTIAN LEHNERT Ein anderer Atem, eine andere Welt. Trauerrede auf Christoph Meckel | MATTHIAS MEITZEL "Der Erste, der mir zur Seite sprang«. Walter Kempowski über Horst Bienek | ETEL ADNAN Im Spiegel der See. Eine Erinnerung an Marguerite Yourcenar | WANDA VON SACHER-MASOCH Drei Briefe an Carl Spitteler (1908). Mit einer Vorbemerkung von Wulfhard Stahl | KURT SCHARF Ein Ghasel des Hafis | SIBYLLE LEWITSCHAROFF Die Hölle als Hölle beschreiben. Flann O’Briens »Der dritte Polizist«

Zum Heft 3/2020
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»Träume, Taggedanken und Visionen«


MARGUERITE YOURCENAR Träume und Schicksale
Seit meiner Jugend (an Kinderträume kann ich mich bis auf zwei oder drei kaum erinnern) begleitet mich durch mein nächtliches Leben ein Dutzend verstörender oder gütiger Träume, die wie musikalische Motive erkennbar und wie diese unendlich variierbar sind.
6/2009
zum Text


PAUL GURK Die Vision des Paul Gurk von den Wolken. Mit einer Vorbemerkung von Gernot Krämer
Sehr gegen meinen Wunsch erscheinen meine Bücher, wenn sie die gehörige Länge haben, als Romane. Ich schreibe keine Romane. Mir ist das viel zu langweilig, wenigstens soweit das in der heute üblichen Technik geschieht. (...) Ich arbeite aber mit Visionen und habe demgemäß die Blitzlichtaufnahme, die Röntgenaufnahme.

2/2019 zum Text


WILLIAM BECKFORD Träume, Taggedanken und Wechselfälle des Lebens. Reise durch Deutschland (1780). Mit einer Vorbemerkung von Gernot Krämer
Visionen umspielen mich, und in feierlichen Augenblicken verfalle ich in poetische Trance. (...) Diejenigen, die ich liebe, sind abwesend. Einsam und verlassen suche ich Zuflucht in Luftgesprächen und rede mit Geistern, deren Stimmen im Sturmwind murmeln.
4/2018 zum Text

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»Phantasiereisen«


TOMÁS GONZÁLES Reise an die Küste
Am nächsten Tag räumten Mutter und Tochter das Bett und die anderen Möbel aus dem Zimmer, von dem man auf die Mangobäume und die Gartenmauer dahinter schaute, und stellten zwei Reihen Stühle auf – so wurde es zum Eisenbahnwagen.
5/2013
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MICHELLE LEGRO Eine Reise nach Japan in sechzehn Minuten. Sadakichi Hartmann und sein Kunstwerk der Düfte
Jahrelang ging ihm ein Duft nicht aus dem Sinn – eher die Idee eines Duftes, ein leiser Hauch, der sich in der kühlen Nachtluft verflüchtigt. Dieser ließ Kontinente zusammenschmelzen und erlaubte ihm, wie ein über Eis schlitternder Schädel unermeßliche Ozeane zu überqueren. Er nannte diesen Duft sein »Parfümkonzert«, die reinste ästhetische Erfahrung in seinem der Ästhetik gewidmeten Leben. Und dieser Duft trug ihn nach Hause.
6/2014 zum Text


ROBERT LOUIS STEVENSON Über das Genießen unangenehmer Orte
Aus einem beliebigen Ort das Beste zu machen ist schwierig, und vieles liegt in unserer Macht. Was man geduldig Seite für Seite betrachtet, zeigt am Ende gewöhnlich auch eine, die schön ist. Vor ein paar Monaten wurde im »Portfolio«etwas über »enthaltsame Lebensführung in einer Scenerie«gesagt und solche Selbstzucht sodann als »heilsam und den Geschmack kräftigend«empfohlen. Das ist gleichsam der Text des vorliegenden Essays.
2/2017 zum Text

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»Kennen wir uns? - Vom Glück des Wiederlesens.«


KURT R. EISSLER Über das Wiederlesen großer Werke
Es dauert Generationen, ehe die Bedeutung eines Kunstwerks auch nur annähernd erkannt ist, da jede Epoche sie neu zu entdecken scheint. Wahrhaft große Kunst ist womöglich unergründlich, so daß ihre Interpretation nie ein natürliches Ende hat. Die Bedeutung eines Werkes läßt sich schon an der Wirkung bemessen, die mehrere Begegnungen mit ihm haben. Ich jedenfalls glaube, daß die Wirkung einer einzelnen künstlerischen Erfahrung noch nichts besagt.
4/2008 zum Text


MARC FUMAROLI Beim Wiederlesen von Mario Praz
In Italien sind Einsamkeit und Melancholie, wie Praz sie empfand, eher ungewöhnlich, dagegen sind Spleen und Exzentrik, die darauf beruhen, Grundzüge der englischen Kultur. Es bedurfte des ganzen Ansehens, das ihm die grenzenlose Bewunderung der anglo-amerikanischen Welt für seine Bücher und die Freundschaft etwa eines T.S.Eliot oder Edmund Wilson eintrugen, um die öffentlich bezeugte Abneigung Benedetto Croces zu kompensieren, des italienischen Literaturpapstes der Zwischenkriegszeit, der kein Buch von Praz in seiner Bibliothek duldete und sich bekreuzigte, wenn man ihn erwähnte.
1/2010 zum Text


ADAM ZAGAJEWSKI Aleksander Wats Erinnerungen, nach Jahren wiedergelesen
Wats Buch war eine Sensation; zugänglich nur in einer kleinen Anzahl von Exemplaren (bis es im Samisdat in weniger eleganter, aber zugänglicherer Form erschien), wurde es von Hand zu Hand weitergereicht, nachts verschlungen, eilig und in angespannter Konzentration; in unterschiedlichen Städten bildeten sich Schlangen von Menschen, die auf das Buch warteten und darüber diskutierten … Neben den Erinnerungen Nadeschda Mandelstams, die mit »Jahrhundert der Wölfe« gleichsam den Tod Ossip Mandelstams rächen wollte, neben Alexander Solschenizyns »Archipel Gulag«und Gustaw Herling-Grudzińskis »Welt ohne Erbarmen«war Wats Buch unverzichtbar für jeden, der Aufklärung suchte, der sich von den sowjetischen Lügen befreien wollte.
6/2014 zum Text

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»Lob des Arztes«

EMMANOUIL ROIDIS Lob der Krankheit

Wahrscheinlich wirst du, lieber Leser, schon bei der Überschrift dieses Artikels mit den Achseln zucken und ausrufen: »Dummes Zeug!«Allerdings wohl nicht, wenn du mal schwer krank warst und noch daran denkst, was du damals empfandest.
Der erste und vielleicht größte Vorzug einer Krankheit besteht darin, daß du dich nur an diesen Tagen erzwungener Untätigkeit völlig frei fühlst von jeder Verpflichtung und Verantwortung gegenüber dir selbst, deiner Frau und den Kindern, der Gesellschaft und deinen Gläubigern. Erst dann kannst du ruhigen Gewissens sagen: »Mag kommen, was da will – es ist nicht meine Schuld!«

3/2008 zum Text


DIETER JANZ Souveränität ist, nichts für Zufall zu halten. Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt und Matthias Weichelt
Das ist der Schlüssel in der Medizin. Das Wirksame ist das Wahre. Entscheidend ist zu verstehen, daß Krankheit immer in einen lebensgeschichtlichen Zusammenhang eingebettet ist und daß die ihr zugrundeliegenden Konflikte und Spannungen verborgen sind. Will man sie ans Licht bringen, muß man in die Biographie des Kranken einsteigen. Aus der biographischen Einbettung der Krankheit ergibt sich, daß der Mensch ein zeitgebundenes Wesen hat. Auch Krankheit hat daran teil. Zeitgebundenheit der Krankheit bedeutet, daß durch die Behandlung keine Restitution des vor der Krankheit herrschenden Zustandes erfolgt, daß Heilung nicht heißt: nach der Krankheit ist vor der Krankheit.
2/2011 zum Text


MARTIN GUMPERT Lebenserinnerungen eines Arztes. Autobiographische Aufzeichnungen. Mit einer Vorbemerkung von Jutta Ittner
Gumperts Lebenswerk ist sowohl für die Literatur- und Kulturwissenschaften als auch für die Medizingeschichte eine Fundgrube. Thomas Mann beschreibt in seinem Vorwort zu Gumperts »First Papers«die Doppelexistenz von Arzt und Schriftsteller als aufs natürlichste in seiner Person vereinigt. (Gumperts berühmter Kollege Alfred Döblin betonte hingegen, der Dichter seines Namens sei dem Arzt eigentlich gar nicht bekannt.) In Mai- Sachme, Manns liebevoll-ironischem Porträt des Freundes, vermischen sich denn auch Literatur, Leben und Medizin in der Personalunion von Arzt, Autor und Protagonist.
4/2018 zum Text

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»Das Ohr am Radio und das Hören in die Ferne«

CÉCILE WAJSBROT Wieder eine Nacht
Wieder eine Nacht, in der ich nicht schlafe. Ich hatte auf Schlaf gehofft; als ich ins Bett ging, konnte ich die Müdigkeit schon fast mit Händen greifen, die neblige Schwere wurde dumpfer und dumpfer bis zum unbestimmbaren Moment des Einschlafens. Da erwache ich. Lasse die Augen zu. Hoffentlich ist es  (...) 6/2009 zum Text


KLAUS REICHERT Adorno und das Radio
Wer als junger Mensch in den fünfziger Jahren anfing, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, dem boten sich dafür zwei sehr unterschiedliche Möglichkeiten: die Schule, obwohl damals noch ein reiner Paukbetrieb und für die Entwicklung geistiger Fähigkeiten eher hinderlich, und, andererseits, das Radio. Morgens Werner Bergengruen und Gertrud von le Fort, abends Gottfried Benn, Günter Eich, Ingeborg Bachmann und manchmal auch der von den Deutschen jener Jahre ungeliebte Thomas Mann, der (...) 4/2010 zum Text


ANNE DORN Verlust
bewahren, schützen, retten
(Köln, März 2009)

Rasch die Zettel, den Stift vom Tisch, die Tischdecke aufraffen, das Kissen vom Stuhl unter den Arm klemmen, losrennen – es donnert, die ersten, dicken Tropfen fallen –, aufatmen. Im Trocknen stehen. Zuschauen, wie (...) 6/2010 zum Text

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SIBYLLE LEWITSCHAROFF Steine, die fliegen, Worte, die fallen. Literatur und menschliche Schuld
Nicht der Ostwind, nicht der Westwind, nicht Nord- noch Südwind haben mir die folgenden Ideen zugeweht oder ihnen zumindest aufgeholfen, vier Herren (...) 2/2010 zum Text


KLAUS DEMUS Ansichten der Natur. Gedichte
NACHTFLUG über dem großen
transatlantischen Kontinent:
droben der Ewigkeitswelt
bilderdurchstirnter Lichterraum
finstrer (...) 4/2007 zum Text


CLAUDE LÉVI-STRAUSS Die westliche Kontamination. Gespräch mit Boris Wiseman
BORIS WISEMAN: Sie gelten heute als Klassiker, und nicht selten reiht man Sie unter die größten Denker unserer Zeit ein. Was bedeutet Ihnen das? (...) 2/2009 zum Text

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Heft 2/2020 mit Beiträgen von:

JAN WOLKERS Die Demaskierung | ANJA KAMPMANN Engel aus Motoren. Gedichte | FRANCIS PONGE Die Nelke Die Mimose. Mit einer Vorbemerkung von Susanne Stephan • Leseprobe | SÁNDOR TATÁR Horizont des Ebenbildes. Gedichte | GÜNTER ERBE Anmerkungen zum modernen Dandy | JULIAN BARNES Das nötige Talent. Berthe Morisot | GUIDO GIANNUZZI Paul Wittgenstein, der geteilte Pianist | CHRISTIANE SCHULZ Einer des anderen Wort. Gedichte | JOCHEN KÖHLER Biographische Notiz (1991). Mit einer Vorbemerkung von Gabriella Sarges | RUTH JOHANNA BENRATH Transit. Gedicht | THOMAS SPARR, MATTHIAS WEICHELT Lob des Verzettelns. Gespräch mit KLAUS REICHERT Leseprobe | KORNELIA KOEPSELL Deutsche Sonette | FELIX HARTLAUB "Ich stelle mir eine Stadt vor«. Ein rätselhaftes Fragment. Mit einer Vorbemerkung von Jannis Wagner | JÖRG AUFENANGER Französische Künstler in deutschen Kriegsgefangenenlagern. Braudel, Gracq, Messiaen, Brassens | PHILIPP LENHARD Die Legendenbildungslegende | FRIEDRICH DIECKMANN Probleme der Kairosverkennung. Anmerkungen zu Wolfgang Harich • Leseprobe | FRIEDRICH CHRISTIAN DELIUS Nachruf auf Günter Kunert | MIKLÓS HARASZTI Abschied von György Konrád | ANDREA CAMILLERI Pirandellos Asche

Zum Heft 2/2020
SINN UND FORM in den Medien:

Ein »unverwechselbares Organ der literarischen Welt«– Gregor Dotzauer im Tagesspiegel zum siebzigsten Geburtstag von SINN UND FORM.

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SINN UND FORM in den Medien

»wo wurden die meisten Buchpreisträger der letzten Jahre als Debütanten vorgestellt? Genau, in Sinn und Form.«
Gustav Seibt in der SZ, online am 1.2.2019

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