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über SINN UND FORM

Als Peter Huchel zum Chefredakteur der 1949 gegründeten Zeitschrift SINN UND FORM berufen wurde, setzte er von Anfang an auf ein unverwechselbares Profil: Auswahl der besten Autoren und Beiträge, besondere Sorgfalt in der Redaktion und Komposition der Hefte sowie breite Vielfalt der Themen und Gattungen. Die vornehme Gestalt und entschiedene Haltung der »Beiträge zur Literatur« begründeten nicht nur ihren legendären Ruf, sie sind auch das Geheimnis ihrer Dauer.

Seit fast siebzig Jahren zählt SINN UND FORM international zu den renommiertesten und anspruchsvollsten literarischen Zeitschriften. Zu ihrem ganz eigenen Stil gehört das Unzeitgemäße, nicht vordergründig Aktuelle, gehören das hohe sprachliche Niveau der Texte und ihre überraschende Zusammenstellung. Archiventdeckungen stehen neben literarischen Debüts, Erstveröffentlichungen neben Klassikern, Gespräche und Gedichte neben Briefeditionen, Essays, Erinnerungen und Erzählungen.

In der von der Akademie der Künste herausgegebenen traditionsreichen Zeitschrift mit der farbigen Bauchbinde trifft die Literatur auf alle ihr benachbarten Gebiete, wie Philosophie und Anthropologie, Theologie, Philologie, Kunstgeschichte und Musik. Neue Denkwege zu eröffnen und besondere Leseerlebnisse zu ermöglichen: Das macht weiterhin ihren Reiz und ihre Bedeutung aus.

Matthias Weichelt, Chefredakteur


Erstveröffentlichungen
in SINN UND FORM u.a. von: Peter Handke, George Steiner, Robert Louis Stevenson, Julien Green, Vladimir Jankélévitch, Hans-Georg Gadamer, Hilde Domin, E.M.Cioran, Adam Zagajewski, Patrick Modiano, Louis Aragon, Warlam Schalamow, Marie NDiaye, Jürgen Habermas, Leszek Kołakowski, Heiner Müller, Gert Mattenklott, Ernst Jünger, Czesław Miłosz, Norman Manea, Botho Strauß, Pawel Florenski, Thomas Hürlimann, Hartmut Lange, Jorge Semprun, René Girard, Walter Jens, Volker Braun, Emmanuel Levinas, Wolfgang Hilbig, Friedrich Dieckmann, Imre Kertész, Rolf Haufs, Durs Grünbein, Robert Gernhardt, Claudio Magris, Viktor von Weizsäcker, Michel Tournier, Eric Hobsbawm, Seamus Heaney, Peter Sloterdijk, Heimito von Doderer, Peter von Matt, Inger Christensen, Jürgen Becker, Paul Nizon, György Konrád, Peter Rühmkorf, F.C.Delius, Brigitte Kronauer, Martin Mosebach, Ágnes Heller, Daniel Kehlmann, Ingo Schulze, Norbert Miller, Günter Grass, Jannis Ritsos, Peter Wapnewski, Jean Starobinski, Gustav Seibt, Hans Magnus Enzensberger, Gershom Scholem, Peter Hacks, Julian Barnes, Philippe Jaccottet, Zbigniew Herbert, Cees Nooteboom, Claude Lanzmann, Helmut Lachenmann, Wim Wenders, Marguerite Yourcenar, Guillaume Apollinaire, Mario Praz, Roland Barthes, W.G. Sebald, Hannah Arendt, Klaus Mann, Patrick Leigh Fermor, Christopher Isherwood, Nelly Sachs, Lew Tolstoi, Anton Tschechow, Martin Walser, Christa Wolf, Monika Rinck, Zygmunt Bauman, Georg Brandes, Erwin Strittmatter, JanWagner, Charlotte Brontë, Thomas Brasch, Cécile Wajsbrot, Elias Canetti, Gaito Gasdanow, Pierre Michon, Sarah Kirsch, Georges Hyvernaud, Tomás González, Peter Härtling, Antonio Tabucchi, Christoph Meckel, Jean-Henri Fabre, Lutz Seiler, Oliver Sacks, Nike Wagner, Heinz Schlaffer, W.Somerset Maugham, Abdelwahab Meddeb, Marc Fumaroli, Hans Henny Jahnn, Gert Loschütz, Roberto Zapperi, Wolfgang Koeppen, Miklós Szentkuthy, Reinhard Jirgl, Marcel Beyer, Hans Christoph Buch, Wsewolod Petrow, Jan Wolkers, Aleksander Wat, Anna Seghers, Hannelore Schlaffer, Thomas Lehr, Tomasz Rózycki, Helmut Lethen, Gerard Manley Hopkins, Eugen Gottlob Winkler, Julia Hartwig, Felix Hartlaub, Claude Simon, Virginia Woolf


Gründung
1949 durch Johannes R. Becher und Paul Wiegeler


Chefredakteure:
1949-1962: Peter Huchel
1963: Bodo Uhse
1964-1981: Wilhelm Girnus
1982: Paul Wiens
1983-1990: Max Walter Schulz
1991-2013: Sebastian Kleinschmidt
seit Sommer 2013: Matthias Weichelt